Der Unterschied zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen

Neugierig auf die Unterschiede zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen? Sag nichts mehr!

In diesem Artikel werde ich untersuchen, was ein Fenstermanager ist und was eine Desktop-Umgebung ist. Ich werde über die Vor- und Nachteile jedes einzelnen sprechen, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welches für Sie das richtige ist!

Index

    Was ist ein Window Manager?

    Ein Fenstermanager ist eine Software für ein Betriebssystem, das die Positionierung geöffneter Fenster verwaltet. Es gibt viele Fenstermanager für Linux. Jeder behandelt Anwendungen unterschiedlich.

    Der Unterschied zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen

    Ein Fenstermanager ist dabei das Rückgrat einer Desktop-Umgebung. Beispiel: Wenn Sie XFCE4 installieren, erhalten Sie das Fensterverwaltungssystem XFCE , gebündelt mit einem Dateimanager, einem Panel und einigen Programmen.

    Der Unterschied zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen

    Nicht jeder möchte ein vorkonfiguriertes Softwarepaket mit allem. Fans des Linux-Fenstermanagers lieben es, die vollständige Kontrolle über jeden Aspekt ihres "Desktops" zu haben.

    Der Unterschied zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen

    Wenn Sie einen Fenstermanager (wie Fluxbox, Openbox, Awesome WM usw.) installieren, erhalten Sie nicht viele gebündelte Programme. Rufen Sie den Manager an und fertig. Es ist eine völlig andere und einzigartige Computererfahrung, die Sie selbst erstellen müssen.

    Vor- und Nachteile der Verwendung eines Fenstermanagers

    Profis

    • Weniger Speicher- und CPU-Auslastung als in den meisten Desktop-Umgebungen

    • Hoch konfigurierbar für maximalen Komfort

    • Das Erscheinungsbild kann wesentlich stärker angepasst werden als in Desktop-Umgebungen

    • Fenstermanager sind im Allgemeinen tastaturzentriert. Tastaturfreaks benötigen keine Maus, um die Arbeit zu erledigen

    Gegen

    • Es ist nicht so einfach zu bedienen wie eine Desktop-Umgebung

    • Es ist optisch nicht so ansprechend wie eine Desktop-Umgebung

    • Es gibt keine gebündelten Programme oder konfigurierten Standardeinstellungen

    • Schwere Lernkurve

    Was ist eine Desktop-Umgebung?

    Eine Desktop-Umgebung ist eine Sammlung von Programmen, die zum Erstellen eines Arbeitsbereichs gruppiert sind. Es wird mit einem Fenstermanager, einem Bedienfeld, einer Reihe vordefinierter Programme (Texteditor, Musikplayer usw.), einem Dateimanager, einem Terminalemulator und vielen, vielen anderen Dingen geliefert.

    Der Unterschied zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen

    Mit jedem Desktop erhalten Sie etwas völlig anderes. Jedes Mal, wenn Sie sich in einer neuen Desktop-Umgebung anmelden, erhalten Sie eine völlig andere Benutzererfahrung. Dies liegt daran, dass jeder Desktop-Computer seine eigene Vision hat: seinen eigenen Plan, wie Linux auf dem Desktop aussehen soll.

    Der Unterschied zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen

    Linux-Benutzer, die ihre Computer lieber in Fenstermanagern als auf Desktops verwenden, verstehen die Notwendigkeit einer Desktop-Umgebung nicht. Diese Leute halten es für unnötig. Sie sehen es geschwollen. Dies ist natürlich nur eine Meinung.

    Der Unterschied zwischen Fenstermanagern und Desktop-Umgebungen

    Viele Linux-Benutzer bevorzugen es, ihre gesamte Arbeit in einer Desktop-Umgebung zu erledigen, da sie alle nützlichen Funktionen, visuellen Effekte, gebündelten Programme und Erfahrungen schätzen, die ein einfacher Fenstermanager nicht bieten kann.

    Vor- und Nachteile der Verwendung einer Desktop-Umgebung

    Profis

    • Nach der Installation erhalten Sie eine vollständige Computererfahrung mit wenig Konfigurationsaufwand

    • Viele Süßigkeiten für Ihren Schreibtisch

    • Mit gepackten Apps müssen Sie nicht viel Zeit damit verbringen, kleine Dinge zu installieren (wie Texteditoren, Musikplayer, Bildbetrachter usw.).

    • Normalerweise super einfach zu bedienen mit einer sehr geringen Lernkurve

    Gegen

    • Es kann manchmal als aufgebläht oder träge angesehen werden

    • Die Standardprogramme sind nicht immer die Programme, die Sie verwenden möchten

    • Personalisierung ist manchmal keine willkommene Sache

    Fazit

    Wenn es um die Verwendung eines Computers geht, ist jeder anders. Einige Benutzer bevorzugen Fenstermanager und andere Desktop-Umgebungen. Ich hoffe, dass Sie mit Hilfe dieses Artikels auch herausfinden, welchen Sie bevorzugen.

    Fenstermanager oder Desktop-Umgebung? Sag es uns in den Kommentaren!

    Bildnachweis:DWM ,Rattengift ,Xmonad lxde , xfce4 ,Partner

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Go up

    Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis beim Surfen auf der Website zu bieten. Lesen Sie mehr über Cookies