5 Mythen über Windows-Optimierung entlarvt

Es gibt viele Tipps und Tricks, um Windows zu beschleunigen und seine Leistung zu verbessern. Einige davon sind jedoch einfach nutzlos und können Ihren Computer sogar verlangsamen. Im Laufe der Jahre haben wir viele Mythen über die Verbreitung von Windows im Internet gesehen. Es ist also an der Zeit, die Dinge klar zu machen.

Index

    Mythos 1: Beseitigen Sie die Vorspannung, um die Geschwindigkeit zu erhöhen

    Dies ist einer der größten Mythen im Internet. Es heißt, dass die Prefetch-Bereinigung Ihren Windows-PC regelmäßig beschleunigt. Für diejenigen unter Ihnen, die es nicht wissen, ist Prefetch eine Art Cache für Windows-Anwendungen. Wenn Sie eine Anwendung auf Ihrem Windows-Computer ausführen, erstellt Windows im Prefetch-Ordner eine kleine PF-Datei, in der alle zum Ausführen dieser Anwendung erforderlichen Daten aufgezeichnet werden. Wenn Sie die Anwendung erneut starten, ruft Windows die Daten aus der PF-Datei ab und lädt sie, wodurch nachfolgende Starts erheblich beschleunigt werden.

    Der Hauptgrund, warum die meisten Leute vorschlagen, den Prefetch-Ordner zu bereinigen, ist, dass sie glauben, dass der Prefetch-Ordner auf lange Sicht viele Junk-Dateien ansammelt. Windows speichert tatsächlich nur die Ladedaten für die zuletzt gestarteten Programme.

    Wenn Sie den Prefetch-Ordner regelmäßig bereinigen, verlangsamen Sie die Systemleistung, anstatt sie zu verbessern. Windows verschwendet Zeit und Ressourcen, um jedes Programm von Grund auf neu zu starten und eine neue PF-Datei im Prefetch-Ordner zu erstellen.

    Mythos 2: Deaktivieren der Auslagerungsdatei in Windows

    Viele Leute werden Ihnen sagen, dass Sie die Auslagerungsfunktion in Windows deaktivieren sollen, um die Leistung erheblich zu steigern. Nun, dieser Tipp ist nutzlos und verlangsamt die Gesamtleistung. Für den Anfang bewirkt Pagefile, dass Windows die weniger genutzten Speicherbits mit einer versteckten Datei namens "Pagefile.sys" im Stammverzeichnis von Laufwerk C austauscht, wenn auf Ihrem System nicht genügend Arbeitsspeicher (RAM) vorhanden ist. Dieser Vorgang Gibt RAM frei, sodass Sie ohne Probleme oder andere Probleme mehr Anwendungen ausführen können.

    Der Hauptgrund, warum viele vorschlagen, die Auslagerungsfunktion zu deaktivieren, ist, dass viele der Meinung sind, Windows sei bei der Verwendung der Auslagerungsdatei wirklich ineffizient und der Arbeitsspeicher offensichtlich viel schneller als die normale Festplatte. Dies gilt nur, wenn Sie über viel RAM verfügen. Bei Computern mit nur 1 oder 2 GB RAM kann das Deaktivieren der Auslagerungsdatei dazu führen, dass Anwendungen aufgrund unzureichenden virtuellen Speichers hängen bleiben oder sich schlecht verhalten.

    Deaktivieren Sie die Seitenspeicherfunktion nicht, es sei denn, Sie haben Tonnen und Tonnen freien Speicher.

    Mythos 3: Aktivieren Sie DisablePagingExecutive

    Die Funktion "DisablePagingExecutive" ist standardmäßig deaktiviert, und viele Benutzer werden Sie auffordern, sie zu aktivieren. Die Sache ist, dass Sie DisablePagingExecutive nicht aktivieren müssen. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, behält Windows den Kernal immer im Arbeitsspeicher (RAM), anstatt ihn bei Bedarf auf der Festplatte zu bezahlen.

    Auch diese Funktion hängt stark von der RAM-Größe Ihres Computers ab. Wenn Sie wenig Arbeitsspeicher haben (z. B. 1 GB für Windows 8-PCs), verlangsamt das Ändern dieser Einstellung Ihr System aufgrund von Speichermangel. In einigen Situationen kann das Betriebssystem sogar abstürzen.

    Während diese Funktion beim Debuggen von Windows-PCs hilft, führt das Ändern dieser Funktion nicht zu Leistungssteigerungen. Sie sind besser dran, wenn Sie den Standardzustand beibehalten.

    Mythos 4: Verwenden von ReadyBoost

    ReadyBoost existiert seit Windows Vista und wurde von Microsoft stark beworben. Es ist jedoch nur dann wirklich nützlich, wenn Sie wenig Arbeitsspeicher und eine langsame Festplatte haben.

    Was im Hintergrund passiert, ist, dass Windows eine kleine Funktion namens SuperFetch hat, die die am häufigsten verwendeten Programme scannt und alle Daten und Bibliotheken, die diese Programme benötigen, für längere und schnellere Ladezeiten in den Arbeitsspeicher lädt. Wenn Sie ReadyBoost aktivieren, tauscht Windows alle SuperFetch-Daten auf dem USB-Speicher aus, wodurch Sie freien Speicherplatz erhalten. Es sieht gut aus, aber das zugrunde liegende Problem ist, dass der USB-Speicher im Vergleich zum Systemspeicher ziemlich langsam ist.

    Machen Sie sich also keine Sorgen um ReadyBoost, es sei denn, Sie haben einen sehr alten PC mit wenig Speicher.

    Mythos 5: manuelle Defragmentierung

    Die Defragmentierung der Festplatte ist eine bewährte Methode, um Ihren Computer zu beschleunigen. Lange Tage sind jedoch die Tage, an denen Sie dies manuell und regelmäßig tun müssen. Windows defragmentiert Ihre Festplatte jetzt automatisch und optimal (es sei denn, Sie haben dies nicht empfohlen). Wenn Sie SSDs für Ihr Betriebssystemlaufwerk verwenden, ist die Defragmentierung einfach irrelevant, da SSDs völlig anders funktionieren als normale Festplatten.

    Daher ist es nicht erforderlich, die Festplatte manuell zu defragmentieren, es sei denn, Sie haben die automatische Defragmentierung auf Ihrem Windows-PC speziell deaktiviert.

    Fazit

    Windows ist groß und kompliziert. Wenn Sie also ungewöhnliche Hinweise oder Software sehen, die behaupten, dass die Leistung um das 10- oder 20-fache gesteigert wird, schauen Sie sich genauer an, wie es funktioniert, da es möglicherweise nutzlos ist oder Ihr System sogar verlangsamt. Was halten Sie von diesen "Optimierungsmythen"? Teilen Sie Ihre Gedanken mit dem Kommentarformular unten.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Go up

    Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis beim Surfen auf der Website zu bieten. Lesen Sie mehr über Cookies